Geschichte

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Geschichte der Schützenhalle

Von der ersten Generalversammlung 1955 bis zur modernen Außenanlage 2022 — sieben Jahrzehnte Eigenleistung und Gemeinschaft.

Chronik

Meilensteine

Eine Übersicht der wichtigsten Bau- und Renovierungsmaßnahmen seit der Gründung.

1955

Grundsteinlegung & Bau

Bei einer außerordentlichen Generalversammlung im Februar stimmte die Mehrheit für den Hallenbau. Das Grundstück „Reister Weiden“ wurde von der Gemeinde für 4.150 DM erworben. Steine aus einem lokalen Steinbruch dienten als Baumaterial. Einweihung am 23. Juli mit dem Königspaar Hubert Lüttecke und Irmgard Reinert. Pfarrer Anton Normann vollzog die kirchliche Weihe.

1960

Erste Deckenverkleidung

Modernisierung des Innenraums mit einer neuen Deckenverkleidung im großen Saal.

1968

Heizungsinstallation

Einbau der ersten Zentralheizung — die Schützenhalle wird ganzjährig nutzbar.

1969

Weitere Deckenarbeiten

Erneuerung der Deckenverkleidungen im Zuge laufender Modernisierungen.

1986

Dachsanierung

Umfangreiche Dacharbeiten zur Substanzsicherung des Gebäudes.

1994

Weitere Dacharbeiten

Ergänzende Sanierungsmaßnahmen am Dach und Erneuerung der Dachentwässerung.

2016

Neue Heizungsanlage

Modernisierung der Heizungstechnik auf aktuellen Standard — energieeffizient und zuverlässig.

2022

Neubau Außenanlagen

Umgestaltung und Neubau der Außenanlagen mit moderner Infrastruktur und Beleuchtung. Großer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Gründväter

Ein Werk der Gemeinschaft

Die Schützenhalle entstand aus dem Willen und der Kraft der Reister Bürger — in mühevoller Eigenleistung, mit Steinen aus dem lokalen Steinbruch und unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden. Namentlich hervorzuheben ist der 1. Brudermeister Josef Schnöde, dessen unermüdlicher Einsatz maßgeblich zum Gelingen des Projekts beigetragen hat.

Trotz Regens im April 1955, der die Arbeiten verzögerte, konnte das Schützenfest im Juli und die feierliche Einweihung am 23. Juli begangen werden. Seitdem steht die Halle als lebendiges Symbol für den Gemeinschaftsgeist von Reiste.

Auch heute noch lebt die Tradition der Eigenleistung fort — die Renovierungen und Erweiterungen der vergangenen Jahrzehnte wurden stets mit großem ehrenamtlichem Engagement umgesetzt.