Geschichte der Schützenhalle
Von der ersten Generalversammlung 1955 bis zur modernen Außenanlage 2022 — sieben Jahrzehnte Eigenleistung und Gemeinschaft.
Meilensteine
Eine Übersicht der wichtigsten Bau- und Renovierungsmaßnahmen seit der Gründung.
Grundsteinlegung & Bau
Bei einer außerordentlichen Generalversammlung im Februar stimmte die Mehrheit für den Hallenbau. Das Grundstück „Reister Weiden“ wurde von der Gemeinde für 4.150 DM erworben. Steine aus einem lokalen Steinbruch dienten als Baumaterial. Einweihung am 23. Juli mit dem Königspaar Hubert Lüttecke und Irmgard Reinert. Pfarrer Anton Normann vollzog die kirchliche Weihe.
Erste Deckenverkleidung
Modernisierung des Innenraums mit einer neuen Deckenverkleidung im großen Saal.
Heizungsinstallation
Einbau der ersten Zentralheizung — die Schützenhalle wird ganzjährig nutzbar.
Weitere Deckenarbeiten
Erneuerung der Deckenverkleidungen im Zuge laufender Modernisierungen.
Dachsanierung
Umfangreiche Dacharbeiten zur Substanzsicherung des Gebäudes.
Weitere Dacharbeiten
Ergänzende Sanierungsmaßnahmen am Dach und Erneuerung der Dachentwässerung.
Neue Heizungsanlage
Modernisierung der Heizungstechnik auf aktuellen Standard — energieeffizient und zuverlässig.
Neubau Außenanlagen
Umgestaltung und Neubau der Außenanlagen mit moderner Infrastruktur und Beleuchtung. Großer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern.
Ein Werk der Gemeinschaft
Die Schützenhalle entstand aus dem Willen und der Kraft der Reister Bürger — in mühevoller Eigenleistung, mit Steinen aus dem lokalen Steinbruch und unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden. Namentlich hervorzuheben ist der 1. Brudermeister Josef Schnöde, dessen unermüdlicher Einsatz maßgeblich zum Gelingen des Projekts beigetragen hat.
Trotz Regens im April 1955, der die Arbeiten verzögerte, konnte das Schützenfest im Juli und die feierliche Einweihung am 23. Juli begangen werden. Seitdem steht die Halle als lebendiges Symbol für den Gemeinschaftsgeist von Reiste.
Auch heute noch lebt die Tradition der Eigenleistung fort — die Renovierungen und Erweiterungen der vergangenen Jahrzehnte wurden stets mit großem ehrenamtlichem Engagement umgesetzt.
